Die Online Marktforschung beinhaltet mehrere Komponenten. Zum einen wird der Markt, also die Kaufgewohnheiten, die Bedürfnisse und Interessen sowie die Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe im Internet erforscht. Die Ergebnisse der Zielgruppenanalyse bringen den Unternehmen Erkenntnisse darüber, wo und wie die Werbung verbessert und effektiver eingesetzt werden kann. Auch neue Werbekampagnen können so auf ihre Wirksamkeit getestet und aufgeschlüsselt werden, ob sie tatsächlich da greifen, wo sie sollen.
Das zweite Standbein der Online Marktforschung ist indirekte und aktive Werbung. Meinungsforschungsportale stellen Umfragen ins Netz, an denen sich User beteiligen können. Meist gibt es für die Teilnahme eine kleine Vergütung in Form von Bezahlung oder die Möglichkeit, Produktproben zu beziehen. Die Teilnahme an den Umfragen erfolgt über eingebundene Internetseiten. Wie bei Newslettern ist diese nur auf ausdrückliche Bestätigung bzw. Registrierung des Teilnehmers möglich. Hierbei gibt er in der Regel außer seinen persönlichen Kontaktdaten auch einige Informationen über sich und seine Interessen an. Damit wird gewährleistet, dass bei den Umfragen bereits eine spezielle Zielgruppe angesprochen werden kann. Hat der Interessent sich angemeldet, erhält er in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Einladungen zur Teilnahme.
Die Meinungsforschung Umfragen enthalten Fragen zu bestimmten Produkten sowie auch allgemeinen Gewohnheiten. Damit können einerseits die Meinungen über Produkte und die Gewohnheiten der Zielgruppe erforscht werden und andererseits werden die Produkte auf diesen Weg bereits beworben.
Dieses Instrument der Werbung kann auch genutzt werden, um neue Produkte vorzustellen. So können zum Beispiel verschiedene Gestaltungsvorschläge gemacht werden, zu denen der Teilnehmer sich äußert. Damit wird er einerseits aktiv beteiligt, aber auch auf das neue Produkt neugierig gemacht. Damit ist Online Marktforschung nicht nur das Analysieren der Käuferschaft, sondern bereits eine eigene Form der Marketingstrategie.