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Was die Entwickler von WordPress seit langem versuchen zu verstecken und immer wieder runter getan und schön geredet wird ist, dass sich WordPress immer weiter zur eierlegenden Wollmilchsau und damit zum speicherfressenden Monster entwickelte. Kein normales Webhosting Paket der Welt kann da noch mithalten und im Prinzip ist für den Betrieb eines wirklich reibungslos funktionierenden WordPress Systems fast mindestens ein V-Server notwendig. Während vorne für den Admin noch alles sehr schön aussieht und auch die entsprechenden Memory Usage Plugins für Entwarnung sorgen, läuft das eigentliche Desaster im Hintergrund ab, wo es kein Mensch mehr mitbekommt, denn entsprechende Fehlermeldungen werden schlichtweg nicht ausgegeben.
Wie ich bereits in meinem Artikel am 01. August kund getan habe, hat sich auch die Empfehlung der WordPress Entwickler auf ein Memory Limit von 256 MB für einen WordPress Blog erhöht. Und… auch wenn die meisten nicht hören wollten, meinen Erfahrungen keinen Glauben schenken wollten, genau das trifft nun Stück für Stück ein. Seit WordPress 3 laufen immer mehr Blogs aus dem Ruder und decken Probleme auf, die auf das Memory Limit hinauslaufen. Denn die meisten Webhoster bieten nun mal keine 256 MB in ihren Webhosting Paketen an. Und der Speicherverbrauch von WordPress wird einfach immer höher.
Nachfolgend ein paar Beispiele, aus den letzten Tagen/Wochen:
Bei den jetzt genannten 4 Beispielen handelt es sich um 2 Blogs, die vom Webhosting Paket mit 64MB Memory Limit ausgestattet sind und um 2 Blogs, die über 128MB Memory Limit verfügen.
Bei mir tauchte diese Problematik bereits im Mai diesen Jahres auf, ich sprengte mit der wp-cron.php das Memory Limit meines Servers von 64MB und konnte keinen einzigen Trackback oder Pingback mehr versenden. Nun sind ein paar Monate vergangen, ich persönlich habe von jeglichen Updates und damit weiteren speicherfressenden neuen Ressourcen Abstand genommen und wartete schlicht und ergreifend nur ab. Denn es war und ist absehbar, dass ich mit meinem Problem über kurz oder lang nicht mehr alleine dastehen werde. Mein eingehendes Log für Trackbacks zeigt mir täglich x Fehlversuche an, die wohl alle auf das gleiche Problem zurückführen. Ich sehe und weiß, dass es sehr viele WordPress Blogs betrifft, nur sind sich deren Admins darüber noch nicht im Klaren.
Und ich wage zu behaupten, wenn ein WordPress Blog nicht gerade erst am Anfang seiner Laufbahn steht und nur aus ein paar Artikeln und Kommentaren besteht, dann betrifft es ihn ganz genauso, sofern er nicht auf einem Sever, V-Server oder einem Webhosting Paket mit mindestens 256MB Memory Limit läuft. Bis es den Betreibern selbst auffällt, wird es aber einige Zeit dauern, denn diese Problematik wurde geschickt vertuscht. Vorne sieht alles fein aus, Memory Usage Plugins geben Entwarnung, während im Hintergrund das sprichwörtliche Inferno los ist, von dem aber niemand wirklich etwas mit bekommt.
Geschickt gelöst von den Entwicklern… nur leider funktioniert diese Verschleierungstaktik nicht auf Dauer. Lang genug hat es gehalten, langsam aber sicher ist das Ende der Fahnenstange aber erreicht. Immer mehr Blogs laufen für die Admins sichtbar aus dem Ruder und langsam aber sicher holt das speicherfressende Monster die Entwickler ein.
In meinen Augen gibt es nur drei Lösungsmöglichkeiten:
Aus diesem Grund wäre mein Vorschlag die Entwicklung einer WordPress Light Version. Sämtliche Funktionen sollten ausgelagert und als zusätzliche Features, wie z.B. auch die Plugins, installiert werden können. Wer einen Blog betreiben will, braucht nicht alles, was WordPress heute so bietet. Ebenso wenig wie jemand, der WordPress als CMS betreibt. Kaum jemand im Einzelnen benötigt die eierlegende Wollmilchsau, die WordPress heute ist. Warum also nicht den Leuten selbst freistellen, welche Core-Funktionen sie brauchen und haben wollen?
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Huch, bist ja fleißig im Umzugstess…
Durch den neuen Pingback (den alten hab ich wunschgemäß gelöscht) wurde ich wieder an diesen Post erinnert, und möchte zum meinem Problem die Aktualisierung geben:
Seit ich vor einem halben Jahr nach all-inkl gewechselt bin, läuft das Blog problemlos, und auch Dein Blogroll-Plugin verrichtet klaglos seinen Dienst
@Markus: Ja, bei all-inkl.com ist WordPress gar kein Problem. Meine Blogs laufen mittlerweile auch auf neuen WordPress Versionen reibungslos… und sogar die Pings kommen an