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Etwas doof kuckte ich die Tage aus der Wäsche, als ich einen Pingback von einem Artikel erhielt, der thematisch so ganz und gar nicht zu den Themen meines Blogs hier passt. Zwar prüfe ich sonst auch jeden Pingback und Trackback, doch diesen wollte ich mir natürlich sehr genau ansehen. Denn irgendwie hatte es mich schon interessiert, wie dieser Autor die Brücke zwischen einem Artikel über ein Pflegeheim zu meinem Artikel über die nofollow Verlinkung der Tagcloud und Archive schlagen wollte.
Als ich die entsprechende Seite aufrief schaute ich gleich noch etwas komischer aus der Wäsche. Auf der Seite gibt es ja gar keinen externen Link… hm… bei Trackback Spam schlägt doch mein diesbezüglich Plugin an… Also machte ich mich auf die Suche nach dem Link.

Wenn es im sichtbaren Bereich kein Link ersichtlich ist, dann probieren wir es halt mal mit dem Quellcode. Und was ich dort zu lesen bekam lies meine Augen immer größer werden. Ein Link zu meinem Artikel sowie auch zu etlichen anderen Artikeln von Bloggern ist mehrfach vorhanden, einmal im Head Bereich, einmal im Contentbereich und auch einmal im Footer. Und was sehen meine braven Äuglein in der Nähe der Links? <span style="display:none;">...
Dabei fiel mir gleich der Artikel von Björn Tantau ein, den ich am Wochenende las: PageRank 9 mit versteckten (hidden) Links. Es scheint wohl wieder in Mode zu kommen mit einer uralten Technik zu arbeiten, die rein nur für die Suchmaschinen, aber nicht für die Leser zu sehen ist. Dass dies gegen die Richtlinien von Google verstößt (siehe verborgener Text und verborgene Links) brauche ich ja wohl nicht extra zu erwähnen.
Eine uralte Masche, die, da sie meist von Google erkannt und abgestraft wird, eigentlich schon längst aus der Mode gekommen ist. Wie aber auch bei Björn zu lesen ist, schein unsere große Suchmaschine gerade mit den versteckten Links aber wohl wieder Probleme zu haben. Trotzdem ist und bleibt es ein Trick der verboten ist und ich kann Euch alle nur davor waren solche Pingbacks freizuschalten. Drum prüfe wer sich ewig an einen Link binde, ob er ihn auch regelkonform finde.
Im schlimmsten Fall hast Du einen solchen Pingback freigeschaltet, und holst Dir damit eine feine Bad Neighbourhood ins Haus. Irgendwann meldet mal jemand einen solchen “Spammer” oder Google kommt selbst auf diese verbotene Taktik und dann “Gute Nacht” für diese Website.
Übrigens spricht auch die Analyse des oben genannten Spammers, der es auf seiner .de Domain nicht mal für nötig hält ein Impressum vorzuhalten, eine eindeutige Sprache. Im Juni diesen Jahres gestartet, bringt es diese Domain gerade mal auf eine Sichtbarkeit von 0 (Quelle Searchmetrics Essentials) mit ein paar lächerlichen Rankings in den Top 100. Das ganze bei doch gar nicht so wenigen eingehenden Links (Quelle Alexa). Da würde ich mich fast wetten trauen, dass das bald noch viel schlechter aussiehen wird
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